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Theaterprojekt „Respekt verbindet Vielfalt“

„Hessen lebt Respekt“ zeigt sich auch in einer Kultur der Anerkennung und gemeinsamer Werte.

Jugendliche spielen Theater.

Respekt, den wollen wir alle – unabhängig davon, ob wir schon immer hier leben oder in Hessen eine neue Heimat gefunden haben. Auch in der Lebenswelt der Flüchtlinge spielt das Thema der gegenseitigen Achtung und Rücksichtnahme eine große Rolle. Dabei geht es nicht nur um den Respekt der Geflüchteten vor den Menschen und Lebensweisen in ihrer neuen Heimat, sondern auch um den Respekt der Aufnahmegesellschaft vor den Fluchtschicksalen und Integrationsbemühungen der Neuankömmlinge. Auch der Respekt von Flüchtlingen aus unterschiedlichen Herkunftsländern untereinander nimmt einen wichtigen Platz im Alltag ein. Das hier erst einmal sehr unterschiedliche Ansichten aufeinandertreffen, ist selbstverständlich.

Im Rahmen der Kampagne „Hessen lebt Respekt“ förderte das Land einen Theaterworkshop für Geflüchtete, der genau dieser Mischung an Sichtweisen auf den Grund ging und anhand theaterpädagogischer Ansätze bearbeitete. Die Förderung eines gegenseitigen Respektverständnisses war das Ziel des fünfwöchigen Programms, das mit einer Aufführung Ende Februar seinen Höhepunkt hatte. Rund 20 Bewohner der Erstaufnahmeeinrichtung Hanau haben sich in wöchentlichen Proben und einer Intensivwoche dem Thema genähert und in kleinen Szenen ihre Erfahrungen bearbeitet und dargestellt. Die Aufführung fand am „Tag des Respekts“ (24. Februar) statt.