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Respekt digital

Fake-News und Hass im Netz – Total normal? Wie sehen dies Jugendliche und was ist ihre Antwort? Wir wollten es wissen.

Menschengruppe mit mobilen Endgeräten in der Hand

Ob WhatsApp, Instagram oder Snapchat – nahezu alle 12-19-Jährigen tauschen sich heute regelmäßig über soziale Medien aus. Sie lernen dabei auch die Schattenseiten kennen: persönliche Beleidigungen bis hin zu Cybermobbing, Hasskommentare statt Toleranz anderer Meinungen, falsche Nachrichten und gezielte Stimmungsmache. Diese Negativphänomene reichen durch alle Altersgruppen, Jugendliche trifft dieser Gegenwind aber besonders hart. Mehr als ein Drittel hat bereits selbst oder im Freundeskreis Erfahrung damit gemacht, wie verletzend andere Nutzer die Anonymität des Internets missbrauchen können. Gefahren lauern zudem auch durch verdeckte oder offene Beeinflussung, durch extremistische und populistische Meinungsmacher.

Mangelnder Respekt und ein fehlendes Bewusstsein für demokratische Grundwerte sind der Anfang dieses Übels, dem wir auch in den sozialen Medien mit entsprechenden Motiven entgegenwirken wollen. In einem Kooperationsprojekt mit der Hessischen Landesanstalt für den Privaten Rundfunk und neue Medien (LPR Hessen) haben wir deshalb das Gespräch mit jugendlichen Internetnutzern im Rahmen medienpädagogischer Workshops gesucht. Schülerinnen und Schüler aus dem Wolfgang-Ernst-Gymnasium Büdingen, der Justus-Liebig-Schule Darmstadt, dem Rabanus Maurus Gymnasium Fulda, der Wirtschaftsschule am Oswaldgarten Gießen und der Oskar-Miller-Schule Kassel haben sich gemeinsam mit Hassphänomenen im Netz auseinander gesetzt und ihre Antwort in verschiedenen Medienproduktionen erarbeitet, die für einen respektvolleren Umgang in den sozialen Medien werben. Die Teamer der Bildungsagentur medienblau und Medienprofis haben sie dabei begleitet.

Die vielfältige Beiträge der Jugendlichen – ob Dokumentationen, Trickfilme, Hörspiele, Songs oder Umfragen - setzen ein starkes Zeichen für Respekt und Toleranz im Netz. Im November 2017 wurden eine große Auswahl ihrer Produktionen in Gießen vorgestellt und der Startschuss für die Onlinewerbung mit fünf besonders gelungenen Videos auf YouTube und Facebook gegeben (siehe unter Aktuelles). Diese und weitere Beiträge aus den Workshops werden so im Rahmen der Initiative „Hessen lebt Respekt“ eingesetzt. Alle Beiträge und ein medienpädagogischer Bericht zum Projekt „Respekt digital“ ist auch wiedergegeben auf der Webseite der Landesmedienanstalt.

AUS JEDER SCHULE ZEIGEN WIR HIER EINE BESONDERS GELUNGENE PRODUKTION:

Auch die nachfolgenden Werkstattberichte geben einen eindrucksvollen Einblick in die engagierte Arbeit der Schülerinnen und Schüler im Projekt „Respekt digital“: