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Respekt digital

Fake-News und Hass im Netz – Total normal? Wie sehen dies Jugendliche und was ist ihre Antwort? Wir wollen es wissen.

Menschengruppe mit mobilen Endgeräten in der Hand

Ob WhatsApp, Instagram oder Snapchat – nahezu alle 12-19-Jährigen tauschen sich heute regelmäßig über soziale Medien aus. Sie lernen dabei auch die Schattenseiten kennen: persönliche Beleidigungen bis hin zu Cybermobbing, Hasskommentare statt Toleranz anderer Meinungen, falsche Nachrichten und gezielte Stimmungsmache. Diese Negativphänomene reichen durch alle Altersgruppen, Jugendliche trifft dieser Gegenwind aber besonders hart. Mehr als ein Drittel hat bereits selbst oder im Freundeskreis Erfahrung damit gemacht, wie verletzend andere Nutzer die Anonymität des Internets missbrauchen können. Gefahren lauern zudem auch durch verdeckte oder offene Beeinflussung, durch extremistische und populistische Meinungsmacher.

Mangelnder Respekt und ein fehlendes Bewusstsein für demokratische Grundwerte sind der Anfang dieses Übels, dem wir auch in den sozialen Medien mit entsprechenden Motiven entgegenwirken wollen. In einem Kooperationsprojekt mit der Hessischen Landesanstalt für den Privaten Rundfunk und neue Medien (LPR) haben wir deshalb das Gespräch mit jugendlichen Internetnutzern im Rahmen medienpädagogischer Workshops gesucht. Diese haben sich gemeinsam mit Hassphänomenen im Netz auseinander gesetzt und aus ihrer Sicht Vorschläge und Motive erarbeitet, die für einen respektvolleren Umgang in den sozialen Medien werben.

Durchgeführt wird das Projekt von der medienpädagogischen Agentur medienblau. Mehr Informationen zum Projekt und den teilnehmenden hessischen Schulen sind dort nachzulesen unter: www.medienblau.de/respekt

Die nachfolgenden Werkstattberichte geben einen eindrucksvollen Einblick in die engagierte Arbeit der Schülerinnen und Schüler im Projekt „Respekt digital“: