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Otto Pühl erhält Auszeichnung als „Mensch des Respekts“

Wissenschafts- und Kunstminister Boris Rhein hat den Vorsitzenden des Sozialverbandes VdK Nieder-Eschbach, Otto Pühl, als „Mensch des Respekts“ ausgezeichnet.

Otto Pühl mit Wissenschafts- und Kunstminister Boris Rhein
Otto Pühl (links) erhält die Auszeichnung als „Mensch des Respekts“ von Wissenschafts- und Kunstminister Boris Rhein (rechts).

Anlass für die Ehrung war das 2017 ausgerufene „Jahr des Respekts“, in dem die Landesregierung für Toleranz und Hilfsbereitschaft im Alltag warb. Mit der Auszeichnung „Menschen des Respekts“ werden besonders herausgehobene Vorbilder respektvollen Verhaltens in alltäglichen Situationen und Begegnungen gewürdigt.

„Mit dieser Auszeichnung möchten wir Otto Pühl für sein jahrelanges Engagement danken. Seine Arbeit als Vorsitzender des VdK Nieder-Eschbach ist ein positives Beispiel des Miteinanders, die große Beachtung verdient. Werte wie Rücksichtnahme, Toleranz und Achtung im Umgang miteinander sind die Grundlage für den Zusammenhalt in unserer Gesellschaft“, sagte Wissenschafts- und Kunstminister Boris Rhein.

Hintergrund zum Sozialverband VdK

Der Sozialverband VdK vertritt die Interessen von Menschen mit Behinderungen, chronisch Kranken, Senioren und Rentnern sowie Kriegs-, Wehrdienst und Zivildienstopfern. Seit 1991 ist Otto Pühl im Sozialverband VdK Ortsverband Nieder-Eschbach, Bonames und Nieder-Erlenbach aktiv und seit März 2003 Vorsitzender. Dort hilft er den Mitgliedern zum Beispiel bei Schwerbehinderten-Anträgen und engagiert sich bei der Organisation von Festen, Fahrten und Informationsveranstaltungen. Zudem setzt er sich für die Barrierefreiheit in Nieder-Eschbach ein, um Menschen mit Behinderung oder Beeinträchtigungen eine gleichberechtigte Teilhabe zu ermöglichen.

Engagement für „Rettung aus der Dose“

Im vergangenen Jahr zeigte sich Otto Pühls besonderes Engagement vor allem bei der Verteilung von 700 „SOS-Dosen“ im Nordwesten Frankfurts. Die „SOS-Dose“ ist eine kleine rot-weiße Dose, die im Kühlschrank aufbewahrt wird und Rettungskräften die Suche nach Unterlagen zu möglichen Vorerkrankungen ersparen soll. Die „Rettung aus der Dose“ enthält ein Datenblatt mit Informationen wie dem Namen, einem aktuellen Foto, medizinischen Hinweisen, Erkrankungen, Medikamenten und Kontaktdaten.

„Es sind oft Gesten und Taten, die Fürsorge, Wertschätzung und Zusammenhalt ausdrücken. Und es sind oft kleine Ideen wie die ,SOS-Dose‘, die große Wirkung haben. Doch solche Initiativen wären nicht möglich ohne das überdurchschnittliche Engagement von Alltagshelden wie Otto Pühl. Damit Menschen wie er sich auch in Zukunft für die Interessen von benachteiligten Menschen einsetzen, ist es wichtig, ihnen unsere Dankbarkeit und Wertschätzung zu zeigen. Ich hoffe, dass Otto Pühls Auszeichnung als ,Mensch des Respekts‘ auch jüngere Leute für eine ehrenamtliche Mitarbeit begeistert“, so Wissenschafts- und Kunstminister Boris Rhein abschließend.