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Werkstattbericht zum 2. Workshop „Respekt digital“

Oberstufenschülerinnen und -schüler der Justus-Liebig-Schule in Darmstadt setzten sich mit Respekt im Internet auseinander

Staatssekretär Mark Weinmeister in der Justus-Liebig-Schule in Darmstadt
Staatssekretär Mark Weinmeister im Gespräch mit Oberstufenschülerinnen und -schülern der Justus-Liebig-Schule in Darmstadt

Journalistisch einwandfrei recherchierter Inhalt oder doch vielleicht Fake News? Dass diese Einschätzung in der Praxis gar nicht so leicht fällt, merkten rund dreißig Schülerinnen und Schüler der Justus-Liebig-Schule in Darmstadt zu Beginn des Projekts „Respekt digital“ bei einer praktischen Übung.

Mit den 11.-Klässlern wurden am 17. und 18. Mai die ersten beiden Tage des insgesamt viertägigen Schulprojekts realisiert. Nach der Pilotdurchführung des von der Hessischen Landesregierung und der Hessischen Landesanstalt für privaten Rundfunk und neue Medien (LPR Hessen) initiierten Projekts in Kassel, wurde in Darmstadt die zweite von insgesamt fünf hessenweit geplanten Workshopphasen umgesetzt. Während sich die Jugendlichen am ersten Tag u. a. in Kleingruppen mit der Recherche zu Phänomenen wie Filterblasen, Fake News, Trollen und Hatespeech auseinandersetzten und diese im Plenum präsentierten, hatte sich für den zweiten Projekttag ein besonderer Gast angekündigt.

Im Gespräch mit Staatssekretär Weinmeister

So besuchte Mark Weinmeister, Staatssekretär für den Bereich Bundes- und Europaangelegenheiten in Hessen, das Schulprojekt und stellte sich den interessierten Fragen der Jugendlichen zu den Themenbereichen Nachrichten und Hatespeech. Nach den Interviews folgte eine lebhafte Diskussion zur Faszination von YouTube-Videos zwischen den SchülerInnen und dem Staatssekretär – klar, dass auch hier das Thema „Respekt im Netz“ eine große Rolle spielte. Angeleitet von zwei medienpädagogischen Coaches der Agentur medienblau, beschäftigten sich die Jugendlichen am zweiten Work-shoptag zudem mit der Frage, wo Meinungsfreiheit aufhört und Hassreden, Diskriminierungen und Beleidigungen im Netz anfangen.

Eigene Botschaften medial verpackt

Am 31. Mai und 1. Juni erstellten die Jugendlichen in kleinen Workshopgruppen eigene Medienproduktionen und wurden dabei von vier professionellen Medienschaffenden unterstützt. Ob Dokumentationsfilm, animierter Legetrickfilm, Straßeninterview oder Hörspiel – die SchülerInnen fanden ganz unterschiedliche Möglichkeiten, kurze Storys und kernige Botschaften zum Thema „Respekt digital“ medial einzufangen.

 

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