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„Was Oma noch wusste“

Junge Frau sammelt Nachhaltigkeitstipps der älteren Generation

Katharina Werner
Katharina Werner

Im Rahmen der Kampagne „Hessen lebt Respekt“ engagieren sich auch junge Menschen, die gerade ein Freiwilliges Ökologisches Jahr (FÖJ) absolvieren und zeigen wollen, das Respekt vor der Natur ein wichtiger Beitrag für ein gutes Zusammenleben und Achtsamkeit ist.

Eine von ihnen ist die 19-Jährige Katharina Werner, die im zurückliegenden Jahr im Umweltamt der Stadt Frankfurt gearbeitet und sich zum Ziel gesetzt hat, altes Wissen über Nachhaltigkeit weiterzugeben. Ergebnis dieses Engagements ist der Flyer „Was Oma noch wusste“, den sie jetzt gemeinsam mit der Stadt und dem Frankfurter Verband – Interkulturelles Begegnungs- und Servicezentrum Fechenheim veröffentlicht hat.

Gespräche mit Seniorinnen aus Frankfurt

Die junge Frau hat dafür Gespräche mit Seniorinnen aus Frankfurt geführt und dabei viele Alltagstipps zu Gesundheit, Ernährung, Energie oder Kleidung gesammelt. „Ich wollte zeigen, wie sehr wir vom Bewusstsein der älteren Generation und ihrem Wissen um einen Lebensstil mit wenigen, effizient genutzten Ressourcen profitieren“, unterstreicht Katharina Werner. „Der respektvolle Umgang mit der Natur und ein nachhaltiger Lebensstil sind Verhaltensweisen, die unsere Großeltern vielleicht viel eher verinnerlicht hatten als wir heute. Von ihnen können wir in dem Zusammenhang noch viel lernen und von ihren Erfahrungen profitieren.“

Mit dem daraus entstandenen Flyer (unten abrufbar) hat sie den Respekt vor dem Wissen und der Lebenserfahrung von älteren Menschen in beeindruckender Weise mit dem Respekt vor der Umwelt verbunden. Er wird über das Umweltamt und den Frankfurter Verband sowohl in gedruckter wie digitaler Form verbreitet.

Hintergrund:

Jedes Jahr absolvieren 150 junge Menschen in Hessen ein Freiwilliges Ökologisches Jahr. Sie engagieren sich zwölf Monate lang für Natur und Umwelt und haben gleichzeitig die Möglichkeit, in grüne Berufe hinein zu schnuppern und Erfahrungen zu sammeln. Sie zeigen im Sinne der Initiative „Hessen lebt Respekt“, dass ein achtsamer Umgang mit Umwelt und Natur auch zu einem respektvollen Verhalten dazugehören.

PDFs: