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Verein Schultheater-Studio als „Ort des Respekts“ ausgezeichnet

Sozialminister Stefan Grüttner zeichnete den Verein Schultheater-Studio für das Projekt „GeschlechterRolleMensch“ als „Ort des Respekts“ aus und sagte: „Hessen lebt Respekt“- das ist eine Haltung, die wir uns im Miteinander in unserem Land wünschen“

Sozialminister Stefan Grüttner zeichnete den Verein Schultheater-Studio für das Projekt „GeschlechterRolleMensch“ als „Ort des Respekts“ aus

Im Rahmen der Respekt-Kampagne hat der Hessische Minister für Soziales und Integration, Stefan Grüttner, heute den Verein Schultheater-Studio für das Projekt „GeschlechterRolleMensch“ als Ort des Respekts in der Erstaufnahme in Hanau ausgezeichnet. „Hessen lebt Respekt“- das ist eine Haltung, die wir uns im Miteinander in unserem Land wünschen“, betonte der Minister. „Das Theaterprojekt mit dem Namen „Respekt verbindet Vielfalt“ hat Geflüchtete aus verschiedenen Ländern in der Erstaufnahme Hanau zusammengeführt und mit Unterstützung des Theaterpädagogischen Zentrums „Schultheater-Studio Frankfurt“ konnten die Darstellenden ihre ganz individuelle Bedeutung von „Respekt“ herausarbeiten. Die Schauspieler und die engagierten Initiatoren des Projekts verdienen höchsten Respekt“, betonte Grüttner.

Integrationserfolg auch ohne Worte

„Diese Auszeichnung macht deutlich, dass die darstellerischen Mittel des Theaters auch ohne den Schwerpunkt auf Dialoge einen wichtigen Beitrag zur Integration leisten können – ganz ohne große Worte, aber mit großem Erfolg“, sagt Dr. Christoph Ullrich, Regierungspräsident Gießen und verantwortlich für die Erstaufnahme von Flüchtlingen in Hessen. Dadurch kämen sich die Menschen aus verschiedenen Kulturkreisen auf spielerische Weise nah. Wer sich auf der Bühne erprobe, baue eigene Hemmschwellen im gegenseitigen Umgang ab und bearbeite als weitere positive Begleiterscheinung zugleich Erlebtes.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Theaterprojekts sind Asylsuchende, die am Standort Hanau untergebracht sind und zwischen 7 und 36 Jahren alt sind. Anhand von Leitfragen wie „was sind meine Eindrücke von Deutschland?“ oder „was begeistert und was befremdet mich?“ fand eine Selbstreflexion, aber auch ein wichtiger gemeinsamer Prozess statt, der das Verständnis für den Anderen fördert und Gemeinsamkeiten herausstellt.

Engagement des Ehrenamts gewürdigt

„Das große Engagement der ehrenamtlich tätigen Bürgerinnen und Bürger trägt einen wesentlichen Beitrag zur Integration der asylsuchenden Menschen bei, die Schutz und Sicherheit in Hessen suchen. Dafür verdienen alle großen Respekt und Anerkennung. „Durch ihren großen persönlichen Einsatz und durch ihren wertschätzenden und liebevollen Umgang leisten sie einen wertvollen Beitrag, dass Flüchtlinge Respekt und ein echtes Zuhause finden“, so Grüttner.

„Mit der Durchführung von vielfältigen Projekten in unterschiedlichen gesellschaftlichen Bereichen haben uns für mehr Toleranz und Hilfsbereitschaft im Alltag eingesetzt, mit der Auszeichnung von „Menschen des Respekts“ haben wir zudem herausragendes Engagement in unserem Land gewürdigt und unterstützt“, betonte Grüttner abschließend.