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TSV Rot-Weiß Auerbach für generationsübergreifendes Musikprojekt als „Ort des Respekts“ ausgezeichnet

Staatssekretär Michael Bußer: „Die Begeisterung für Musik bringt Menschen zusammen“.

Saxophon

Hessen lebt Respekt – unter diesem Motto steht die Kampagne der Landesregierung, die in den Blickpunkt rücken soll, wie fundamental respektvoller Umgang, Engagement für die Gemeinschaft und aktive Teilhabe für unsere Gesellschaft sind. Besondere Menschen und Initiativen werden in diesem Sinne dafür geehrt, dass sie als Beispiel für gelebtes Miteinander nicht nur Gutes tun, sondern auch andere inspirieren. Zu ihnen zählt die Turn- und Sportvereinigung (TSV) Rot-Weiß Auerbach mit ihrem generationsübergreifenden Musikprojekt, für das sie als „Ort des Respekts“ ausgezeichnet wurde. „Die Begeisterung für Musik bringt Menschen zusammen, so unterschiedlich sie auch sein mögen. Hier lernen Jung und Alt gemeinsam die Freude am Musizieren und die Achtung voreinander“, sagte der Sprecher der Landesregierung, Staatssekretär Michael Bußer, bei der Auszeichnung. Die Anerkennung ist mit einer Förderung in Höhe von 5.850 Euro verbunden.

Erfahrenere Spieler helfen den schwächeren

Das generationsübergreifende Musikprojekt ist eine Initiative der Abteilung Musik der TSV Auerbach, die seit 2016 die Arbeit des Katholischen Kirchenmusikvereins fortsetzt. Realisiert wurde es in Zusammenarbeit mit der Schillerschule in Auerbach. Dabei stand der Gedanke im Mittelpunkt, dass Kinder aus allen Gesellschaftsschichten und ältere Menschen einander beim gemeinsamen Lernen und Musizieren begegnen und gegenseitiges Verständnis entwickeln können. Das Projekt soll insbesondere den Mädchen und Jungen eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung ermöglichen und ihnen die Gelegenheit bieten, ein Instrument zu erlernen. Für die älteren Teilnehmer ist es eine Chance, neue Erfahrungen zu machen und sich dabei von der Energie und Begeisterung der jungen Menschen anstecken zu lassen. „In der Musik spielt das Alter oder die Herkunft keine Rolle. Die Teilnehmer lernen beim gemeinsamen Unterricht an unterschiedlichen Instrumenten, sich gegenseitig mit ihren Stärken und Schwächen zu respektieren. Erfahrenere Spieler helfen den schwächeren und Hilfsbereitschaft wird zur Selbstverständlichkeit. Dieses Projekt hat Vorbildcharakter und verdient die Auszeichnung als ‚Ort des Respekts‘, betonte Staatssekretär Bußer.