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„ONE BILLION RISING“ - Weltweite Aktion gegen Gewalt an Frauen und Mädchen

Der Hessische Sozialminister Stefan Grüttner hat heute die Aktion „One Billion Rising“ vor dem Schlossplatz in Wiesbaden eröffnet.

One Billion Rising
One Billion Rising

„An diesem Valentinstag treffen sich rund um den Globus in mehr als 10.000 Veranstaltungen Menschen, die sich für eine sichere und freie Welt für Frauen und Mädchen einsetzen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer tanzen im öffentlichen Raum und demonstrieren damit für die universalen Rechte von Frauen und Mädchen auf ein gewaltfreies Leben, auf sexuelle Selbstbestimmung und einen Umgang auf Augenhöhe. Die Aktion ist ein - mit viel Herzblut und Einsatz organisiertes - unübersehbares Signal der Solidarität und des Respekts gegenüber Frauen und Mädchen“, erklärte Grüttner.

Zahlreiche Maßnahmen initiiert

„In Hessen nehmen wir Gewalt gegen Frauen und Mädchen nicht hin. Auf Grundlage des Aktionsplans zur Bekämpfung der Gewalt im häuslichen Bereich hat die Hessische Landesregierung zahlreiche Maßnahmen initiiert, die dem Schutz vor Partnergewalt und sexualisierter Gewalt, aber auch dem Schutz von Kindern dienen“, so Grüttner weiter. Hessen verfüge über ein ausdifferenziertes Netz an Unterstützungseinrichtungen für Frauen. In den 31 hessischen Frauenhäusern, bei den Interventions- und Frauenberatungsstellen in jedem Landkreis Hessens und den elf  hessischen Frauennotrufen fänden Opfer Gehör, Rat und Hilfe.

Das Land finanziert vielfältige spezialisierte Einrichtungen und Maßnahmen -  Frauenhäuser, Notrufe, Schutzambulanzen, Interventions- und Beratungsstellen zum Schutz vor häuslicher Gewalt und sexualisierter Gewalt, aber auch die Täterarbeit - jährlich mit rund 5,4 Millionen Euro.

Als bundesweite Anlaufstelle steht darüber hinaus rund um die Uhr das Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“ unter der Telefonnummer 08000 – 116 016 und online unter www.hilfetelefon.de zur Verfügung. Qualifizierte Beraterinnen bieten barrierefrei und neben Deutsch in 17 weiteren Sprachen kompetente Erstberatung an. Sie vermitteln die Betroffenen auf Wunsch zur weiteren Betreuung an Unterstützungseinrichtungen vor Ort.