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„Mit Herz und Verstand für die Heimat engagiert“

Staatsminister Axel Wintermeyer zeichnet Erika Wagenführ aus Eltville sowie Rosi und Wolfgang Schneider aus Oestrich-Winkel als Menschen des Respekts aus.

Staatsminister Axel Wintermeyer zeichnet Rosi und Wolfgang Schneider aus Oestrich-Winkel sowie Erika Wagenführ aus Eltville als Menschen des Respekts aus
Staatsminister Axel Wintermeyer zeichnet Rosi und Wolfgang Schneider aus Oestrich-Winkel sowie Erika Wagenführ aus Eltville als Menschen des Respekts aus.

Der Chef der Hessischen Staatskanzlei, Staatsminister Axel Wintermeyer, hat Erika Wagenführ aus Eltville sowie Rosi und Wolfgang Schneider aus Oestrich-Winkel als Menschen des Respekts ausgezeichnet. „Sie setzen sich voller Energie für die Interessen Ihrer Mitmenschen ein. Mit Herz und Verstand engagieren Sie sich für Ihre Heimat und die Menschen, die dort leben“, sagte Staatsminister Axel Wintermeyer.

Rosi und Wolfgang Schneider aus Oestrich-Winkel setzen sich im Vorstand der „Bürgerinitiative im Mittelrheintal gegen Umweltschäden durch die Bahn e.V.“ mit großem Engagement für eine Reduzierung des Bahnlärms im Rheingau ein. Durch das von der UNESCO als Weltkulturerbe anerkannte Mittelrheintal fahren täglich mehr als 400 Güterzüge und belasten sowohl die Anwohner als auch den Tourismus in der Region durch erheblichen Lärm. Die Bürgerinitiative setzt ihren Schwerpunkt darauf, die Bürgerinnen und Bürger der Region dazu zu motivierten, gemeinsam mit politisch Verantwortlichen Lösungen zu finden. Der Chef der Staatskanzlei betonte, wie erfolgreich dieser Ansatz ist: „Wir brauchen Menschen wie Sie, die über ein Problem nicht nur klagen, sondern sich gemeinsam mit allen Beteiligten konstruktiv um Lösungen bemühen. Dadurch, dass wir gemeinsam an einem Strang ziehen, kommen wir einer spürbaren Entlastung für die Bürgerinnen und Bürger näher.“

Weniger Lebensmittel in den Müll

Erika Wagenführ hat im Jahr 2006 die Initiative „Eltville Tisch e.V.“ ins Leben gerufen. Der gemeinnützige Verein sammelt Sach- und Geldspenden und versorgt rund 100 Familien mit Essen und Artikeln des täglichen Bedarfs, unterstützt von ehrenamtlichen Helfern und Sponsoren. Die Vereinsmitglieder fahren regelmäßig die Bäckereien und Supermärkte der Region ab und sammeln dort Lebensmittel ein, die andernfalls weggeworfen werden würden. Mit Spenden von Bürgerinnen und Bürgern sowie von Unternehmen und Institutionen der Region werden weitere Lebensmittel und Bedarfsartikel hinzugekauft und verteilt. Erika Wagenführ hat die Initiative nicht nur aufgebaut und Kooperationspartner für die gute Sache gewonnen, sondern auch fast elf Jahre lang als Vorsitzende geführt. „Mit Ihrem langjährigen und beherzten Einsatz haben Sie nicht nur benachteiligten Menschen geholfen, sondern sorgen auch dafür, dass weniger Lebensmittel in den Müll wandern“, lobte der Chef der Staatskanzlei ihr Engagement.

Hintergrundinformationen „Menschen des Respekts“

Gemeinsam mit den Tageszeitungen der VRM – dem Wiesbadener Kurier, dem Wiesbadener Tagblatt, der Main-Spitze, dem Darmstädter Echo und dem Gießener Anzeiger mit ihren jeweiligen Regionalausgaben – und Hit Radio FFH hat die Hessische Landesregierung einen Aufruf gestartet: Die Hessen können ihren „Menschen des Respekts“ vorschlagen. Dabei werden Vorbilder und Alltagshelden gesucht: Ob es nun der Busfahrer mit Herz, die freundliche Polizistin oder der zuvorkommende Nachbar ist, die allesamt durch ihre Freundlichkeit, Hilfsbereitschaft und Höflichkeit einen besonderen Eindruck hinterlassen. Aus allen Empfehlungen werden herausragende Persönlichkeiten ausgewählt, ihre Geschichten erzählt und mit der Auszeichnung gewürdigt.