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Dynamo Windrad e.V. und der Soziale Friedensdienst e.V. aus Kassel erhalten Förderbescheide als „Ort des Respekts“

„Beide Initiativen fördern das respektvolle Miteinander vor Ort auf sportliche und kreative Art“, sagte Regierungssprecher Michael Bußer.

Junge Menschen reichen sich die Hände

Mit der Kampagne „Hessen lebt Respekt“ fördert die Hessische Landesregierung Initiativen, die sich für einen respektvollen Umgang miteinander und für die Vermittlung entsprechender Werte in der Gesellschaft einsetzen. Als „Orte des Respekts“ erhielten nun zwei Initiativen aus Kassel Förderbescheide zur Umsetzung ihrer Projektideen: der Verein Dynamo Windrad für sein „Bolzmaster“-Kleinfeldturnier für Jedermann und der Soziale Friedensdienst Kassel e.V. für das Kunst- und Beteiligungsprojekt „Zusammen Spiel“ mit dem gemeinsam gestalteten „Vielfaltzaun“.

„In einer Gesellschaft, in der das Klima rauer wird, werben wir für Werte wie Rücksichtnahme, Toleranz und Achtung im Umgang miteinander. Dazu suchen wir Menschen und Initiativen, die Vorbilder sind. Gegenseitiger Respekt und Dialogbereitschaft sind die Grundvoraussetzung für ein gutes Miteinander und damit auch für den gesellschaftlichen Zusammenhalt“, lobte Michael Bußer die Initiativen.

Mehr als 1.400 Mitglieder durch den Sport zusammengebracht

Der Freizeitsportclub Dynamo Windrad Kassel wurde 1982 gegründet, er hat aktuell mehr als 1.400 Mitglieder in sechzehn Abteilungen. Der Verein will Menschen über den Sport zusammenbringen, damit sie unabhängig vom sportlichen Können, Geschlecht, Alter oder Herkunft gemeinsam aktiv sind. Der Verein kooperiert seit vielen Jahren erfolgreich mit privaten und öffentlichen Institutionen in den Bereichen Sport, Kultur und Soziales. Vom wechselseitigen Wissens- und Erfahrungstransfer profitieren alle Seiten gleichermaßen. Seit 20 Jahren veranstaltet Dynamo Windrad e.V. das traditionsreiche Fußballturnier „Bolzmaster“. Es ist ein Treffpunkt für alle Menschen, bei dem es keine Rolle spielt, aus welchem Land sie kommen, welcher gesellschaftlichen Schicht sie angehören oder wie alt sie sind. Bei den Kinder-, Frauen- und Männerturnieren stehen das Miteinander und die Kommunikation im Vordergrund der sportlichen Veranstaltung. Das Land Hessen fördert diesen „Ort des Respekts“ mit 6.000 Euro.

Entsendung von Freiwilligen in die ganze Welt seit 1996

Der Soziale Friedensdienst e.V. wurde im Jahr 1984 als eine unterstützende Organisation für Kriegsdienstverweigerer gegründet und entsendet seit 1996 Freiwillige zu Partnerorganisationen weltweit. In den letzten Jahren hat sich der Friedensdienst zu einer bundesweit anerkannten Organisation für geregelte Freiwilligendienste, wie beispielsweise das Freiwillige Soziale Jahr, entwickelt. Beim Hoffest des Vereins gestalten die Gäste die Latten für einen Zaun mit Bildern und Botschaften. Besonderer Schwerpunkt der Veranstaltung ist der Austausch und Respekt zwischen den Nationen und die bessere Verständigung zwischen Völkern und Kulturen im gesellschaftlich bunten und vielfältigen Kasseler Stadtteil Rothenditmold. Damit soll auch ein starkes „Wir-Gefühl“ entwickelt werden. Das Projekt dient gleichzeitig der gesellschaftlichen Teilhabe und der Gewaltprävention. Mit einer Summe in Höhe von 6.272 Euro wird das Projekt unterstützt.

„Beide Kasseler Initiativen fördern das respektvolle Miteinander vor Ort. Sowohl das sportliche wie auch das kreative Gemeinschaftserlebnis tragen zum gesellschaftlichen Miteinander bei. Ermöglicht werden diese Projekte auch durch den Einsatz vieler ehrenamtlicher Helferinnen und Helfer. Mit der Auszeichnung als ‚Orte des Respekts‘ und den damit verbundenen Fördermitteln wollen wir das Engagement der Vereine entsprechend würdigen“, sagte Staatsekretär Bußer.

Links:

Mehr Informationen zu den „Orten des Respekts“

Zur Webseite des Freizeitsportclubs Dynamo Windrad Kassel

Zur Webseite des Sozialen Friedensdienst e.V.