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Diakonisches Werk des Schwalm-Eder-Kreises ist ein „Ort des Respekts“

Europastaatssekretär Mark Weinmeister übergibt Förderbescheid für das Projekt „Haus der Freundschaft – einander begegnen mit Respekt“.

StS Mark Weinmeister, Projektleiterin Antje Hartmann und Dekan Norbert Mecke mit Projektteilnehmern
StS Mark Weinmeister, Projektleiterin Antje Hartmann und Dekan Norbert Mecke mit Projektteilnehmern

Die Hessische Landesregierung zeichnet das Diakonische Werk des Schwalm-Eder-Kreises als „Ort des Respekts“ aus. Europastaatssekretär Mark Weinmeister hat am Freitag die Förderurkunde für das Projekt „Haus der Freundschaft – einander begegnen mit Respekt“ in Spangenberg übergeben. Das Vorhaben wird zugleich mit einem Betrag von 7.000 Euro gefördert.

Die Auszeichnung ist Teil der Kampagne „Hessen lebt Respekt“. Hier fördert die Hessische Landesregierung Initiativen, die sich für einen respektvollen Um­gang miteinander und für die Vermittlung entsprechender Werte in der Gesellschaft einsetzen. Das Projekt „Haus der Freundschaft – einander begegnen mit Respekt“ hat sich zum Ziel gesetzt, auf dem Himmelsfels in Spangenberg eine Begegnungsstätte zu schaffen. In einem Bauwagen, der von den Teilnehmern des Projekts selbst um- und ausgebaut wurde, besteht die Möglichkeit zum Treffen und Gespräch. Die Idee entstand 2016, nachdem auch in Spangenberg viele Flüchtlinge eingetroffen waren. In dem Bauwagen sollen sich Menschen mit und ohne Migrationshintergrund mit den Lebensweisen, Hoffnungen und Perspektiven anderen Menschen vertraut machen können und Ideen für ihre eigene Arbeit und Situation entwickeln.

„In einer Gesellschaft, in der das Klima rauer wird, werben wir für Werte wie Rücksicht­nahme, Toleranz und Achtung im Umgang miteinander“, sagte Staatssekretär Mark Weinmeister. „Dazu haben wir Menschen gesucht, die Vorbilder sind. Wir unterstützen aber auch Initiativen, die sich um die Vermittlung dieser Werte bemühen. Gegenseitiger Respekt und Dialogbereitschaft sind die Grundvoraussetzung für ein gutes Miteinander und damit auch für den gesellschaftlichen Zusammenhalt.“