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Christlicher Verein Junger Menschen aus Frankfurt als „Ort des Respekts“ ausgezeichnet

Regierungssprecher Michael Bußer: „Mit Spiel und Spaß den respektvollen Umgang miteinander lernen“

Staatssekretär Michael Bußer (2.v.r) überreicht den Förderbescheid an  Karlheinz Walch (2.v.l), Schatzmeister vom CVJM. Mit ihnen freuen sich CVJM-Jugendreferent Joachim Muth (links) und Winfried Grau (Leitender Referent).
Staatssekretär Michael Bußer (2.v.r) überreicht den Förderbescheid an Karlheinz Walch (2.v.l), Schatzmeister vom CVJM. Mit ihnen freuen sich CVJM-Jugendreferent Joachim Muth (links) und Winfried Grau (Leitender Referent).

Mit der Kampagne „Hessen lebt Respekt“ fördert die Hessische Landesregierung Initiativen, die sich für einen respektvollen Umgang miteinander und für die Vermittlung entsprechender Werte in der Gesellschaft einsetzen. Der Sprecher der Landesregierung, Staatssekretär Michael Bußer, hat heute den Christlichen Verein Junger Menschen (CVJM) Frankfurt als „Ort des Respekts“ ausgezeichnet. Damit verbunden ist eine Fördersumme in Höhe von 3.500 Euro. Unter dem Motto „Miteinander spielen, nicht gegeneinander“ bietet der CVJM mit dem Projekt „Action and Respect“ ein Angebot von Gruppen- und Erlebnispädagogikspielen für Sechstklässler an, die auf einem Regelwerk für ein respektvolles Miteinander basieren.

„In einer Gesellschaft, in der das Klima rauer wird, werben wir für Werte wie Rücksichtnahme, Toleranz und Achtung im Umgang miteinander. Dazu suchen wir Menschen und Initiativen, die Vorbilder sind. Gegenseitiger Respekt und Dialogbereitschaft sind die Grundvoraussetzung für ein gutes Miteinander und damit auch für den gesellschaftlichen Zusammenhalt“, lobte Michael Bußer den Verein für seine Arbeit.

Der CVJM Frankfurt besteht seit 1887 und ist Teil des größten christlich-ökumenischen Jugendverbands in Deutschland, der mit seinen Programmen, Aktionen und Freizeiten ein Treffpunkt für junge Menschen ist. Speziell für Jungen gibt es Angebote, bei denen unter anderem die Vermittlung von Regeln und Grenzen und der Umgang mit Autorität, Gewalt und Aggression eine Rolle spielen. Bei dem Projekt „Action and Respect“ haben Sechstklässler entsprechend ihrem Alter die Möglichkeit, sich auszupowern, dabei Spaß zu haben und zugleich den respektvollen Umgang miteinander zu erlernen. Ihnen werden auf eine spielerische Art Werte wie Teamfähigkeit, Vertrauen und gegenseitiger Respekt vermittelt. Gleichzeitig wird den Jugendlichen dabei auch die Chance gegeben, eigene Spielideen einzubringen, so selbst zum Spielleiter zu werden und dadurch Verantwortung und Leitungsfunktionen zu übernehmen. Eine gelungene Mischung aus Pädagogik und Spiel, die wir mit der Auszeichnung des CVJM Frankfurt als ‚Ort des Respekts‘ würdigen“, sagte Staatsekretär Bußer.